"Mama, ich kann nicht mehr"

Langer Atem zahlt sich meistens aus. Wer am längsten seinen Fokus behält, kommt auch irgendwann ans Ziel.

Aber manchmal haben wir ihn einfach nicht.

Was tun, wenn der Weg länger aussieht, als er ist? Oder man ihn noch gar nicht abschätzen kann, weil man noch ganz am Anfang steht?

Natürlich ist es , dass je weiter man darauf fortschreitet, desto kurzweiliger wird der Weg irgendwann.

Schliesslich treten immer wieder neue Herausforderungen auf, die man lösen kann, schöne Dinge, die man beobachten und geniessen kann und lustige Dinge, über die man gemeinsam lachen kann.

Und der, der anfangs vielleicht schneller war, aber nach kurzer Zeit aufgibt, kommt genau so wenig an wie der, der besonders perfekt läuft oder sich komplett verausgabt und ebenfalls aufgibt, bevor er ans Ziel kommt.

Und plötzlich erscheint uns das Unmögliche sogar ein bisschen möglicher.

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Wie oft fragen wir uns: Ist das möglich? Oder unmöglich?

In vielen Situationen hängt dies nicht von äusseren Umständen ab, sondern von der Entschlossenheit und dem mentalen, inneren Zustand des Menschen, der dies einschätzt.

Was für einige möglich ist, ist für viele andere unmöglich.

Vieles war lange unmöglich, bis es irgendwann jemand möglich gemacht hat.

Was hatte diese Person, was alle anderen bis dahin nicht hatten?

Entschlossenheit ist sicher eine dieser Eigenschaften, eben nicht aufzugeben, wenn es etwas unmöglich oder sehr, sehr schwer erscheint.

Gerade dann nicht aufzugeben, wenn es schwer oder unmöglich erscheint, aber man noch nicht an dem Ziel ist, wo man hin will - genau das ist eine Eigenschaft, die für Kinder so wichtig ist, um sie gut auf die Zukunft vorzubereiten - um ihr eigenes Leben zu meistern, aber auch Errungenschaften für die Menschheit vorantreiben können.

Und dafür ist es sicherlich nützlich, dass sie auch mal schwierigen Situationen ausgesetzt werden und diese selbst lösen.

So bekommen sie nicht nur das Vertrauen, auch schwierige, ja beinah unmöglich erscheinende Situationen meistern zu können, sondern sie gewöhnen sich auch daran, das Unmögliche erreichen zu wollen.